Andrew Cohen



Zitat der Woche – Das schönste Geschenk der Liebe

Februar 29th, 2012 by evaschuster· Kommentare deaktiviert · Zitate

Liebe können wir entweder in Bezug auf das, was sie ist, oder auf das, was sie nicht ist, verstehen. Liebe ist die erhebende Erfahrung von Freude, Ekstase, Erfüllung, Zufriedenheit, Glück und Hingabe. Liebe ist nicht die schmerzvolle Erfahrung von Angst, Zweifel, Misstrauen, Eifersucht, Abhängigkeit und Anhaftung. Aber mehr als alles andere ist meiner Ansicht nach der höchste Ausdruck von Liebe das Vertrauen. In der Tat, Vertrauen ist das schönste Geschenk der Liebe. Der Grund dafür ist, dass Vertrauen eine Erfahrung ermöglicht, die Liebe nicht erreichen kann: Freiheit und Weite. Vertrauen ist die kraftvolle Erfahrung spiritueller Freiheit im Kontext der menschlichen Beziehung.

~Andrew Cohen

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Zitat der Woche – Kosmische Ausrichtung

Februar 8th, 2012 by evaschuster· Kommentare deaktiviert · Blogs, Zitate

Die Evolution unseres Bewusstseins und unserer Kultur ist eine ehrfurchtgebietende Aufgabe, aber ich glaube, dass es für jeden möglich ist, dem es zutiefst wichtig ist. Diejenigen von uns, die sich vom evolutionären Impuls bewegt fühlen, müssen bereit sein, das dramatische Ausmaß zu erkennen, in dem der Lebensprozess sich ereignet. Wenn wir zu der Tatsache erwachen, dass wir teil eines 14 Milliarden Jahre währenden Prozesses sind, der sich in eine Richtung bewegt, beginnen wir zu sehen, dass unsere Entscheidungen von Tag zu Tag, Moment zu Moment buchstäblich in einem kosmischen Kontext geschehen. Wir sehen unsere eigene Anwesenheit hier auf der Erde in Beziehung zur Evolution des Kosmos.

Diese kosmische Ausrichtung ist entscheidend wichtig, um den nächsten evolutionären Schritt erfolgreich zu gehen. Wenn unsere Ausrichtung nicht so umfassend ist, werden wir nicht weiterkommen. Unsere gewohnten Denkweisen sind einfach zu engstirnig, klein und persönlich. Damit eine authentische, tief greifende und bedeutsame Transformation geschehen kann, müssen wir die Anstrengung machen, alle unsere Entscheidungen in einem kosmischen Kontext zu sehen. Und das ist an sich schon Evolution. Das ist unser nächster Schritt: zu einer kosmischen Ausrichtung erwachen – als Mensch, hier auf der Erde, genau jetzt.

—Andrew Cohen

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„Ich habe den Gipfel des Berges gesehen”: Eine Vision des Möglichen

Januar 23rd, 2012 by admin· Kommentare deaktiviert · Andrew Cohen's Blog, Blogs

Von Andrew Cohen, am 15. Januar 2012

Heute ist Martin Luther Kings Geburtstag. Diese große Seele war ein Visionär. Was ist ein Visionär? Visionäre sind die seltenen und inspirierten Menschen, die eine große Verheißung und innewohnende Potenziale des menschlichen Bewusstseins und der menschlichen Kultur sehen, die die meisten von uns sich noch nicht einmal vorzustellen wagen. Sie sehen weit über die Gegenwart hinaus in eine Zukunft, die noch geschaffen werden muss. Für sie existiert diese Kultur in gewisser Weise schon, weil ihr Gewahrsein von inspirierenden und anziehenden Bildern des Möglichen erleuchtet ist. Nur wenn wir, wie Dr. King und andere große spirituelle Wesen, die gleiche Fähigkeit entwickeln, über den Punkt, zu dem wir schon gekommen sind, hinauszusehen und hinauszuspüren, wird unser Leben ein Ausdruck von etwas sein, das über den Status quo hinausgeht.

Vor Kurzem war ich als Sprecher bei einer Konferenz, die im Zusammenhang mit der Arbeit des großen zeitgenössischen amerikanischen Philosophen Ken Wilber organisiert wurde. Wilber ist für den mutigen Versuch bekannt, das gesamte menschliche Wissen in ein zusammenhängendes philosophisches System zu integrieren. Er ist auch bekannt für den Umfang seines Werkes (seine achtbändigen Collected Works wurden schon zu seinen Lebzeiten veröffentlicht). An einem Punkt in der Konferenz wurde er über seinen eigenen kreativen Prozess befragt und er beschrieb, wie er als junger Mann um drei Uhr morgens aufstand und ohne Pause – auch nicht zum Essen oder Zähne putzen – elf Stunden lang schrieb. Es ist schwer, sich vorzustellen, was einen Menschen dazu veranlasst, sich selbst so an die Grenze zu treiben, wenn man nicht sieht, dass es eine Vision gibt, mit der dieser Mensch verbunden ist, und die ihn dazu inspiriert, sich weit über die Norm hinauszubegeben.

Dr. King wusste, wie vor ihm Mahatma Gandhi, dass seine mutige und heroische öffentliche Herausforderung des Rassismus und der Rassentrennung sehr wahrscheinlich zu seiner Ermordung führen würde. Aber seine Vision des Möglichen – „Ich habe den Gipfel des Berges gesehen.“ – drängte ihn dazu, trotz aller Hindernisse weiterzugehen. Ein Visionär ist jemand, der nicht mehr dafür lebt, etwas für sich selbst zu bekommen oder zu haben oder um vorsichtig zu versuchen, das, was es schon gibt, zu bewahren und zu schützen. Visionäre leben für das, was noch nicht geschehen ist, weil ihre Aufmerksamkeit auf die Verheißung des Möglichen gerichtet ist – diese Zukunft ist im Feld ihrer Vorstellung schon strahlend lebendig. Weil sie diese Zukunft erfahren – und täglich ihre Verheißung spüren – leben sie in einem Zustand der ständigen Unzufriedenheit, sie sind gleichzeitig zutiefst inspiriert und immer unbefriedigt. Wie viele von uns haben den Mut und das Herz, so zu leben? Um für die Zukunft zu leben, wie diese großen Seelen, die die höheren Werte unserer Kultur hervorbrachten, müssen wir bereit sein, eine ewige Illusion aufzugeben. Diese Illusion ist das Versprechen einer tiefen und anhaltenden Zufriedenheit im gegenwärtigen Moment, die nicht mit der befreienden Kraft transzendenter Ideale oder Ziele verbunden ist. Das ist ein leeres Versprechen, das wir ständig am Leben erhalten, indem wir immer darauf hoffen, dass wir durch die Befriedigung unserer persönlichen Wünsche glücklich werden, oder indem wir uns wissentlich oder unwissentlich erlauben, mit den oberflächlichen Werten unserer ruhelosen und verwirrten Kultur konform zu gehen.

In unserer postmodernen Ära – “dem Zeitalter des Individuums” – geht es in der Spiritualität mehr um „mich“ und „mein Glücklichsein“ als darum, wohin wir gehen und was uns dort hin bringen wird. Ich denke wir vergessen, dass unsere spirituellen Helden fast immer mutige Seelen waren, die bereit waren, die größten Opfer zu bringen, aufgrund dessen, was sie im Auge ihrer spirituellen Intuition sahen – ihre Vision des Möglichen. Ohne zu einer kraftvollen und inspirierten Vision dessen zu erwachen, wie unsere Welt sein könnte, frage ich mich, wie es möglich sein kann, wahres Glück für mehr als einen flüchtigen Moment zu empfinden? Vor 2500 Jahren sagte uns der Buddha, dass sich alles jederzeit verändert und dass wir, wenn wir erleuchtete Wesen sein wollen, uns nicht erlauben dürfen, an etwas anderem anzuhaften als an dieser unfassbaren Leerheit, die der Grund der Wirklichkeit selbst ist. Aber heute, im 21. Jahrhundert: Wie wäre es, wenn wir uns selbst erlauben, an der erhabenen und inspirierten Vision des Möglichen festzuhalten, die immer außerhalb unserer Reichweite liegt? Die uns immer über den gegenwärtigen Moment und uns selbst hinauszieht, in eine ständig zunehmende Vollkommenheit, die wir paradoxerweise nie völlig erreichen werden.

In einem sich entwickelnden Universum bewegen sich die Grenzen immer weiter nach vorn, immer weiter nach oben. Große Seelen und inspirierte Visionäre verändern, verbessern und erleuchten die Welt, weil ihre Aufmerksamkeit immer auf diese Grenzen gerichtet ist. Das ist ein neues Verständnis des traditionellen spirituellen Ideals „in der Welt zu sein, aber nicht von ihr“. Es bedeutet, dass wir zutiefst in der Welt von Zeit, Raum und Lokalisation sind, aber die Aufmerksamkeit unseres inneren Auges, unseres inneren Herzens und inneren Geistes ist vollkommen fasziniert von dem, was weit, weit jenseits davon liegt.

Dr. Kings mitreißende Freude, sein Mitgefühl und tiefe Liebe für die Menschheit waren nicht nur der Ausdruck seiner „Selbstverwirklichung“ als Individuum, sondern noch bedeutsamer die Reflexion dessen, was er für uns alle in einer Zukunft sehen konnte, die noch nicht eingetreten war. Stell dir nur einmal vor, wie viel Liebe wir füreinander und für unsere Welt im gegenwärtigen Augenblick empfinden würden, wenn unsere Aufmerksamkeit vom Möglichen in der Zukunft erleuchtet und darauf fokussiert wäre.

Es ist nicht schwer sich zu beklagen und sich durch die Herausforderungen, denen wir als Einzelne und als globale Kultur gegenüberstehen, überwältigt zu sein. Aber wie viele von uns sind bereit, sich zu entwickeln und über unsere normalen Grenzen hinauszugehen, um echte Durchbrüche in neue Ebenen der Möglichkeit und des Potenzials mitzugestalten, die die meisten Menschen sich noch nicht einmal vorstellen können? Bei der spirituellen Entwicklung in unserer schönen neuen Welt muss es vielleicht weniger um das Sein gehen sondern vielmehr um das Sehen – sehen und sich vorstellen, was möglich ist, so wie es Dr. King getan hat. Und wenn wir den Mut haben, dass uns diese Vision aus dem Schlummer der Stagnation und Engstirnigkeit erweckt, können wir uns ohne Hindernisse für eine bessere Welt einsetzen.

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Veranstaltungen mit Andrew Cohen in 2012

Januar 22nd, 2012 by admin· Kommentare deaktiviert · Andrew Cohen, Blogs, Veranstaltungen

Mit dem Beginn des neuen Jahres möchten wir Euch über die bis jetzt feststehenden Termine für die Veranstaltungen mit Andrew Cohen in 2012 informieren. Es begann am 28. Januar mit einer kostenlosen Telefonkonferenz, geht weiter mit virtuellen Seminaren, lokalen Teachings in Europa bis hin zum Höhepunkt des Jahres, dem 14-tägigen Retreat in der Toskana.

◊ Being & Becoming Retreat 10. – 25. August in der Toskana
Seit nunmehr 4 Jahren ist das Sommerretreat der Höhepunkt der Veranstaltungen von EnlightenNext. Es ist ein gelebtes Evolutionslabor, in dem unsere individuelle und kollektive Bewusstseinsentwicklung praktiziert und erfahrbar wird. Im vergangenen Jahr sprachen wir in einer Sendung von Radio EnlightenNext mit der Teilnehmerin Anna Katharina Dehmelt über die Erfahrung während des Retreats. (Hier zum Anhören)

Weitere Termine in 2012

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Zitat der Woche – Ein evolutionäres Leben

Januar 16th, 2012 by evaschuster· Kommentare deaktiviert · Zitate

Was sind die Motive für die wichtigsten Entscheidungen in unserem Leben? Werden diese Entscheidungen von unseren tiefsten Einsichten und der größtmöglichen Perspektive getragen? Oder sind unsere Entscheidungen von konditionierten Impulsen und nicht hinterfragten “Geboten” motiviert, die wir unbewusst von der “unerleuchteten” Welt um uns herum aufgenommen haben? Wenn unsere Motive nicht dem tiefsten Teil unseres Selbst entspringen, werden wir auf einer bestimmten Ebene immer ein gewisses Unbehagen empfinden, so als wäre etwas, das wir nicht ganz greifen können, nicht in Ordnung. Wenn die wichtigsten Lebensentscheidungen nicht unseren tiefsten Erkenntnissen entsprechen und uns nicht an unsere eigenen Grenzen bringen, werden wir uns immer spirituell unbefriedigt fühlen. Wir werden uns nicht ganz fühlen. Aber wenn sich das in dramatischer Weise verändert und unsere Lebensentscheidungen ein authentischer Ausdruck unserer tiefsten Erkenntnisse werden, dann werden wir unser Leben in einer ganz neuen Weise erfahren. Wir werden an der Grenze unserer Möglichkeiten leben. In der Tat werden wir uns ständig anstrengen müssen, um mit dieser Grenze Schritt zu halten. Sobald wir uns entschieden haben, unserem höheren, noch nicht manifesten Potenzial entsprechen zu wollen, werden wir uns zweifellos schmerzlich bewusst, wie viele Anteile unseres Selbst sehr weit von der Erfüllung dieses Potenzials entfernt sind. Wir werden dann die meiste Zeit damit beschäftigt sein, diesem außergewöhnlichen Potenzial gerecht zu werden. Und genau das bedeutet es, ein evolutionäres Leben zu führen. Es ist die tiefste Herausforderung und das Spannendste, was es gibt – immer an dieser Grenze des Möglichen zu leben.

~ Andrew Cohen

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Zitat der Woche – In all deiner Unvollkommenheit

Januar 5th, 2012 by evaschuster· Kommentare deaktiviert · Zitate

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass dein Ego – dein getrenntes persönliches Selbstgefühl und all seine kulturell konditionierten Tendenzen – nicht zur dringenden Notwendigkeit deiner Teilnahme im evolutionären Prozess erwacht ist. Deshalb ist dein Ego überzeugt, dass es alle Zeit der Welt hat, um ewig mit seiner eigenen Selbstverbesserung beschäftigt zu sein. Es sagt, “Naja, ich bin noch nicht bereit, weil ich noch nicht vollkommen bin.” Aber das ist nur die ewige Ausrede des Egos, um die überwältigende Dringlichkeit des evolutionären Kontexts des Lebens zu vermeiden. Hast du jemals einen Menschen getroffen, der vollkommen war? Ich denke nicht, dass es Vollkommenheit in der manifesten Welt gibt. Wenn du Vollkommenheit erfahren willst – innere Vollkommenheit; ungeborene, ungeschaffene Vollkommenheit – dann meditiere. Wenn du die Fähigkeit erlangst, eine konditionierte Beziehung zu Gedanken, Erinnerung und Zeit zu transzendieren, wirst du schließlich zum zeitlosen, formlosen, ewigen Grund deines eigenen Seins erwachen, und du wirst das erfahren, was vollkommen ist. Aber wenn wir wieder in den manifesten Bereich von Zeit, Raum und Form eintreten, dann lassen wir die Vollkommenheit hinter uns, um uns durch den evolutionären Prozess neu zu erschaffen.

Wenn dir also das Ego sagt, dass du noch nicht bereit bist, weil du noch nicht vollkommen bist, dann hält es dich in einem spirituell und evolutionär selbstbehindernden Kreislauf gefangen. Ein großer Teil des Erwachens zu spiritueller Reife besteht darin, zu erkennen, dass du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen, sogar in all deiner Unvollkommenheit. Obwohl du erkennst, dass Vollkommenheit unerreichbar ist, strebst du danach und willst dich höher entwickeln und weitergehen. Du bist bereit, für die Schaffung der Zukunft verantwortlich zu sein, genau jetzt, selbst wenn dein Ego die ganze Zeit um sich schlägt und dich davon abbringen will. Und davon hängt in jeden Moment deine Befreiung, deine Erleuchtung, ab. Es ist nicht leicht. Du musst ein Krieger sein, du musst ein Beispiel sein, obwohl du weißt, dass du nicht vollkommen bist. Du musst dich also mit der Realität deiner menschlichen Schwäche auseinandersetzen, mit den Widersprüchen deines Charakters, und trotzdem mutig und unerschrocken genug, um bereit zu sein, für all das Verantwortung zu übernehmen. Und wenn du das tust, dann wird die Kraft des Geistes dein Herz, deinen Körper und deinen Verstand erfüllen und du wirst beginnen, DAS auszudrücken, trotz all deiner Unvollkommenheit. Und dann musst du als Mensch nicht vollkommen sein, weil der Geist schon immer vollkommen ist.

—Andrew Cohen

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Zitat der Woche – Unsere spirituellen Werte hinterfragen

Dezember 30th, 2011 by evaschuster· Kommentare deaktiviert · Zitate

Diejenigen von uns, die an der spirituellen Dimension der Evolution interessiert sind – und daran, wie diese sich auf unsere gemeinsame Kultur auswirkt – müssen beginnen, viele unserer Annahmen zu hinterfragen. Obwohl wir schon weit im 21. Jahrhundert sind, haben sich zu viele unserer progressiven psycho-spirituellen Werte in den letzten 30 oder 40 Jahren nicht sehr verändert. In den goldenen Tagen der 1960er und 70er, als eine echte kulturelle Revolution die westliche Welt erfasste, waren das Eintauchen in unsere psychologische Innerlichkeit – und die Entwicklung von Sensibilität, Toleranz und Mitgefühl – und das mystische Erwachen zur Einheit aller Dinge wirklich mutige und radikale Schritte nach vorn. Aber die meisten von uns, die sich irgendwo in der Nähe der Spitze der kulturellen Evolution befinden, haben diese Wege zumindest in einem bedeutsamen Ausmaß schon entwickelt.

Ich habe sehr stark das Gefühl, dass wir in unserer Zeit eine psycho-spirituelle Perspektive und Praxis brauchen, die ganz anders ist. In der Tat gibt es viel tiefere und kulturell relevantere Wege, wie wir uns spirituell und philosophisch verbinden müssen. Statt uns so sehr darum zu kümmern, die Wunden der Vergangenheit zu heilen, ist es Zeit für eine Spiritualität, die mit einem überwältigenden Gefühl der Dringlichkeit in Bezug auf die Möglichkeiten der Zukunft erfüllt ist. Es ist Zeit über einen Ansatz der spirituellen Praxis hinauszugehen, der zu oft nur zu einer neuen Form der narzisstischen Selbstbezogenheit reduziert wurde. In einer Kultur, die so mit extremem Individualismus durchdrungen ist, ist es Zeit für uns, ein für alle Mal über uns selbst hinauszugehen, aus dem größten Grund, den es gibt: Aus ganzem Herzen zum evolutionären Impuls zu erwachen, damit wir die Welt neu kreieren können.

—Andrew Cohen

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Zitat der Woche – Wie sieht der nächste Schritt aus?

Dezember 21st, 2011 by evaschuster· Kommentare deaktiviert · Zitate

Für diejenigen von uns, denen die Evolution von Bewusstsein und Kultur am Herzen liegt, ist die große Frage: Wie sollte der nächste Schritt aussehen? Wir wissen, wie es sich anfühlt – es fühlt sich sehr inspirierend an. Wenn du zum evolutionären Impuls erwachst, ist das aufregend, manchmal sogar überwältigend, so voller Positivität und Möglichkeit. Und wenn du eine höhere Perspektive entdeckst, ist das begeisternd – so als würdest du aus einem Traum erwachen. Aber weiter als das sind die meisten von uns noch nicht gekommen. Deshalb müssen wir nun, wo wir von diesen Erfahrungen des Durchbruchs inspiriert sind, gemeinsame Übereinkünfte finden, in denen wir verstehen, wohin wir gehen und wie unser Leben aussehen sollte, wenn es ein authentischer Ausdruck der gemeinsamen Vision des Möglichen ist, die wir in einem evolutionären Erwachen finden. Bis jetzt ist unser einziger Bezugspunkt die Art und Weise, wie wir bisher gelebt haben. Wenn wir nicht ernsthaft und fokussiert versuchen, bewusst eine neue Form unserer gemeinsamen Kultur zu kreieren, wird unser Leben nicht viel anders aussehen, als das Leben unserer Eltern – obwohl unser Geist von höheren Perspektiven inspiriert ist und unser Herz mit der Begeisterung des Möglichen pulsiert. Ich habe also den Eindruck, dass diese tieferen Fragen in Bezug auf unsere kulturelle Entwicklung etwas sind, mit dem wir uns alle dringend auseinandersetzen sollten. Niemand hat bisher die Antworten darauf gefunden.

—Andrew Cohen

1. Januar 2012, 21 Uhr: New Years Address mit Andrew Cohen
Info & Anmeldung

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Zitat der Woche – Liebe für das Mögliche

Dezember 14th, 2011 by evaschuster· Kommentare deaktiviert · Zitate

Wenn du das tiefe Erwachen erfährst, dass du Teil eines kosmischen Prozesses bist, der sich in eine Richtung bewegt, dann wirst du herausfinden, dass du mehr Liebe für das Mögliche empfindest, als für das, was schon existiert. Und diese Veränderung fordert unweigerlich fast alle unsere Werte und Glaubenssätze heraus, einschließlich unserer Ideen darüber, was es bedeutet, einen anderen Menschen zu lieben. Was sind die bewussten und unbewussten Werte, die deinen Beziehungen zu anderen Menschen zugrunde liegen? Basieren diese Beziehungen vor allem auf der Vergangenheit – auf gemeinsamer persönlicher Geschichte und alten kulturellen Idealen? Oder sind sie evolutionär inspiriert, und von dem Verstehen getragen, dass wir Teil eines Prozesses sind, der immer versucht, sich in eine Richtung zu bewegen? Sind deine Beziehung lebendig erfüllt vom evolutionären Impuls, mit einer gemeinsamen Liebe für das Mögliche? Wenn du zu diesen zukunftsorientierten Werten erwachst, werden sie in tief greifender Weise jede deiner Vorstellungen über das Leben verändern.

—Andrew Cohen

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Zitat der Woche – Das Innere des Kosmos erwacht

Dezember 6th, 2011 by evaschuster· Kommentare deaktiviert · Zitate

Das Erwachen zum spirituellen Impuls im Herz und Geist des Menschen ist das Universum, das sich seiner selbst durch den sich entfaltenden kreativen Prozess bewusst wird. Wenn du, als dich entwickelnder Mensch, diesen Drang erfährst, kommt die Intensität deiner kreativen Inspiration aus der Ersten Ursache selbst. Das Innere des Kosmos erwacht in dir zu sich selbst, und folgt seinem eigenen höchsten Ziel: bewusster zu werden.

~ aus Evolutionary Enlightenment von Andrew Cohen

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